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Orig.-Kupferkarte von1683: Mallet L'ANCIENNE GERMANIE
nur 259,99 €
Inhalt: 1 Stk
Grundabgabepreis: 259,99 € / Stk


Harburg Archiv Shop

Reproduktion, Kunstdrucke, Chromo- Lithographie, Farblithographie, Poster, Kupferstiche, Stahlstiche, Landkarten und Stadtpläne.

Willkommen beim Harburg Archiv von Ralf Burger Das Sammeln und Archivieren historischer Dokumente gehört mit zu den Hauptaufgaben des „Harburg Archiv“. Dazu gehören auch antiquarischen Werke, Original-Dokumenten usw. Es werden aber auch Briefmarkensammler und Münz-Papiergeldsammler berücksichtigt.

Information für Landkarten Sammler!!!

Die bekanntesten Hersteller der klassischen Kartographie:

Die Karten des Mittelalters, bei denen Kartographen aus Katalonien und den italienischen Handelsstädten führend waren, dienten zunächst vor allem der Orientierung der Seefahrer. Später wurden auch Details des Binnenlandes hinzugefügt. Atlanten in unserem Sinne, welche die gesamte bekannte Welt abbildeten, entstanden erst im späten 15. Jahrhundert. Das Harburg Archiv bietet Ihnen Reproduktionen und Originale der bekanntesten und schmuckvollsten Atlanten.

Im 16. Jahrhundert waren holländische Verleger sehr erfolgreich, allen voran Joan Blaeu (1596-1673) aus Amsterdam. Sein bekanntestes Werk war der "Atlas Maior" von 1662. Er enthielt 600 Karten und wurde später auch in anderen Sprachen veröffentlicht.

Dem Nürnberger Kupferstecher Johann Baptist Homann (1673-1724) gelang es mit seinem Weltatlas, die holländische Vorherrschaft zu brechen. Nach seinem Tod wurde das Unternehmen als "Homanns Erben" bis 1848 weitergeführt.

Der Trendsetter des 19. Jahrhunderts war "Meyer's Grosser Hand-Atlas aller Teile der Erde", den wir mit 117 Landkarten vollständig anbieten. Er war der letzte noch handkolorierte Weltatlas.

Mapmaking in the Middle Ages, dominated by cartographers from Catalonia and the Italian city states, was originally mainly destined for sea-faring navigation. Only later, details of the inner mainlands were added, too. Modern-type atlases, which display the whole known world, did not arise before the late 15th century. The Harburg Archiv offers you reproductions and originat of the most famous and colourful atlases.

The 16th century was the heyday of dutch map publishers, with Joan Blaeu (1596-1673) from Amsterdam being the most successful of all. His best known work was his "Atlas Maior" of 1662. It contains 600 maps and was later published in foreign languages, too.

With his World Atlas, Nurembergs famous engraver Johann Baptist Homann (1663-1724) managed to break the dominancy of the dutch mapmakers. After his death, his legacy was carried on as "Homanns Heirs" until 1848.

Trendsetter of the 19th century was "Meyer's Small Atlas of all Parts of the World", all of whose 117 maps we present here. It was the very last, still hand-coloured world atlas.

Gerard Mercator geb. 5. März 1512 in Rupelmonde nah Antwerpen gest. 2. Dezember 1594 in Duisburg Geograph, Astronom, Globenhersteller, Kartograph, Landvermesser, Mathematiker, Verleger. Er studierte Philosophie und Mathematik unter Gemma Frisius an der Universität Leiden. 1569 führte er die nach ihm benannte Karten-Projektion (Mercator-Projektion) ein, die noch heute in der Luft- und Seefahrt benutzt wird. Von Mercator stammt der Begriff "Atlas". Nach seinem Tod gingen seine Kupferplatten in den Besitz von Jodocus Hondius über.

Abraham Ortelius geb. 4. April 1527 in Antwerpen gest. 28. Juni 1598 in Antwerpen

Er begann früh als Kartenmaler, dann als Kartensammler- und Verkäufer auf vielen Reisen sein Geld zu verdienen. Unter seinen vielen Freunden war auch Gerard Mercator, mit dem er viele Arbeiten besprach. Sein Hauptwerk ist der erste Atlas, der 1570 unter dem Namen "Theatrum Orbis Terrarum" erschien. Er war der erfolgreichste Atlas seiner Zeit. Er erschien in sieben Sprachen in fast 50 Ausgaben bis 1612.

Willem Janszoon Blaeu geb. 1571 in Alkmaar gest. 21. Oktober 1638 in Amsterdam

Begründer des im 17. Jahrhundert führenden Kartenverlages. Schüler des dänischen Astronomen Tycho Brahe, begann mit der Herstellung von Globen. Ab 1608 Herausgabe verschiedener Seeatlanten. 1635 erschien die erste Ausgabe eines zweibändigen Atlas, den er zusammen mit seinem Sohn Joan Blaeu herausgab. Dieser Atlas wuchs unter Joan Blaeu zu einem neun- bis zwölfbändigen Werk mit 600 Karten heran. 1672 zerstörte ein Feuer die Druckerei und das Lager der Firma Blaeu. Ein Jahr später starb Joan Blaeu. Nach seinem Tod begannen die Erben mit der Veräußerung des Nachlasses.

Jodocus Hondius geb. 17. Oktober 1563 in Wacken (Flandern) gest. 12. Februar 1611 in Amsterdam

Er arbeitete zuerst als Graveur und Instrumentenmacher in London. 1593 übersiedelte er nach Amsterdam, wo er Karten und Bücher veröffentlichte. Um 1604 erwarb er zusammen mit Cornelis Claesz, dem damals wichtigsten Amsterdamer Verleger von Karten und geographischen Werken, die Kupferplatten von Gerard Mercator. 1606 veröffentlichten sie eine ergänzte Ausgabe des Mercator-Atlas. Die Herausgabe von immer weiter ergänzten Ausgaben des Mercator-Atlas und neuen mehrbändigen Atlanten setzten seine Söhne Jodocus jn. und Henricus zusammen mit ihrem Schwager Johann Janssonius fort.

Nicolas Visscher geb. 22. April 1618 in Wenns gest. 13. Dezember 1679 in Linz

Sein Vater Claes Visscher (1587-1652) war in Amsterdam ein bekannter Kartenmacher und Herausgeber. Sein Sohn Nicolas Visscher lernte bei seinem Vater und führte die Geschäfte des Vaters fort. Er reiste viel durch Europa. Besonders bekannt sind seine Wandkarten von Holland

Sebastian Münster geb. 1489 in Ingelheim gest. 23. Mai 1552 in Basel

Theologe und Kosmograph. Er studierte Mathematik und Astronomie. Sein interessantes Kollegienbuch dieser Zeit enthielt 44 Karten. Er wurde Professor der Kosmographie. 1529 zog er nach Basel, dort erschien nach einer Ptolemäusausgabe (1540) die Cosmographia in deutscher und lateinischer Sprache. Münster schuf als erster Karten der vier Erdteile und die erste Regionalkarte eines Schweizer Kantons (Wallis). Seine Werke waren die erfolgreichsten seiner Zeit.

Johann Baptist Homann geb. 20. März 1664 in Kamlach gest. 1. Juli 1724 in Nürnberg

Geograph, Kartograph und Verleger in Nürnberg. Gelernter Notar, der sich schon in frühen Jahren im Kupferstechen übte. 1702 gab er selbstständig eine Kriegskarte von Italien heraus, mit der er großen Erfolg hatte. Seine weiteren Karten schmückte er künstlerisch nach Johannes Hübners Methode in Flächenkolorit. 1707 erschien sein erster Atlas (40 Karten) und 1716 sein berühmter großer Atlas mit 126 Karten. Insgesamt stammen über 200 Karten von seiner Hand. Er war ein Meister in der Globenherstellung und wurde zum kaiserlichen Geographen ernannt. Seine Firma bestand bis 1848 (Homann Erben).

Vincenzo Coronelli geb. 16. August 1650 in Venedig gest. 9. Dezember 1718 in Venedig

Schon als Jüngling wurde Coronelli von seinen Lehrern gefördert und in Mathematik und Kosmographie ausgebildet. Dann begann er kunstvolle Globen zu bauen, u.a. für Ludwig XIV.. Er gründete in Venedig die Akademie der Argonauten, die erste geographische Gesellschaft der Erde. Er war Lektor der Geographie an der Universität Venedig. Er schuf über 500 verschiedene Landkarten, die teils einzeln, teils in Atlanten erschienen. Er war der Berater des Dogen zu Venedig, als Venedig eine Weltmacht darstellte.

Johannes Janssonius geb. 1588 in Arnheim gest. 1664 in Amsterdam

Verheiratet mit der Tochter von Jodocus Hondius. Er trat als Schwager in die Firma von Henricus Hondius ein und gab anfangs mit Henricus, später allein, Karten und Atlanten heraus. Er entwickelte sich zum schärfsten Konkurrenten der Firma Blaeu. Er brachte seinen "Atlas Novus" schließlich in sechs Bänden heraus, die "townbooks" in acht Bänden und auch den "Atlas Coelestis" von Andreas Cellarius. Nach seinem Tod wurde das Geschäft von den Erben unter der Firma Janssonius van Waesbergen weitergeführt.

Matthias Seutter geb. 20. September 1678 in Augsburg gest. März 1756 in Augsburg

Schüler von Homann, eröffnete 1707 eine eigene kartographische Werkstatt in Augsburg. 1728 begann er mit der Anfertigung von Atlanten (Atlas novus, Atlas minor, Großer Atlas). Er fertigte auch Globen an. Nach seinen Tod ging die Firma an seinen Sohn Albrecht Karl und seine Schwiegersöhne Lotter und Probst über. Später führte Conrad Tobias Lotter das Geschäft unter eigenem Namen fort.

Lucas Janszoon Waghenaer geb. 1533 in Enkhuizen, Holland gest. 1606

Der gelernte Pilot entwickelte die Fertigung von Seekarten zu seinem Spezialgebiet. Waghenaer veröffentlichte eine Reihe von Seekarten unter dem Titel "Spiegel der Zervaerdt", die 1589 erschienen. Er war Mitglied einer Kommission, die an einer Methode zur Berechnung der Längengrade für die Seefahrt arbeitet. Seine Karten waren aufwendig dekoriert und wurden so populär, dass sein Name in die englische Sprache einging. Die Engländer verwendeten den Ausdruck "waggoners" als Synonym für Seekarten.

Johannes van Keulen geb. 1654 - gest. 1715

Er gründete seine Firma in Amsterdam 1678. 2 Jahre später veröffentlichte er den ersten Teil seines Zee-Atlas, der über die Jahre auf 5 Bände anwuchs. Die Firma van Keulen bestand noch Generationen.

Hendrick Doncker geb. 1626 in Amsterdam gest. 1699 in Amsterdam

Buch-, Seekarten-, Instrumentenhändler, Verleger. Publizierte 1655 sein erstes Segelhandbuch, darin wurde die so genannte östl., nördl. u. westl. Navigation beschrieben. Herausgeber von Seeatlanten in holländischer, französischer und englischer Sprache. Er brachte auch einzelne Seekarten auf den Markt, die äußerst selten sind.
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